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Fremde Kulturen erleben

11.07.-18.07.2016

Die Freiarbeitswoche des fächerübergreifenden Projekts "Fremde Kulturen" der Klassenstufe 7 begann am Montag. Die ersten beiden Tage der Woche waren dazu bestimmt, sich Basiswissen zu den Ländern Kenia, Marokko, Indien und Argentinien anzueignen. Bereits davor hatten sich die Schüler erste Eindrücke über das Leben gleichaltriger Kinder aus diesen Ländern mit Hilfe der Dokumentation "Auf dem Weg zur Schule" verschafft. Ihre Ergebnisse über Landschaften, Lebensbedingungen und Kulturen hielten sie auf Plakaten fest.

Am Dienstagnachmittag konnte man sich die Arbeiten in einem Gallerierundgang anschauen. Dabei sollten auch noch verschiedene Quizfragen zum Thema beantwortet werden. Das Interesse war groß. Die Gewinner freuten sich am Schluss über zwei Kinogutscheine.

Der Mittwoch, der Donnerstag und der Freitag waren für die Workshops vorgesehen. Die Schüler konnten aus neun verschiedenen Angeboten wählen, z.B. Upcycling, Trommeln, Foto und Film, No to racism, Spiele aus anderen Ländern und Kochen. Für jeden war praktisch etwas dabei.

Den krönenden Abschluss bildete das "Fest der Kulturen", zu dem auch Grundschüler und Kindergartenkinder eingeladen wurden. Den Auftakt gestalteten unsere Trommler mit ihren Djembas, gefolgt von einer indischen Tanzeinlage. An unterschiedlichen Ständen konnte man z.B. aus Plastikmüll und Kartons bunte Masken und Portemonaises basteln oder sich an Spielen aus anderen Ländern probieren. Der kleine Kochkurs hatte Hummus und Couscoussalat vorbereitet. Am Stand "No to racism" wurden fleißig Wimpel gestaltet, die später an einer Kette fröhlich im Wind flatterten. Der Workshop "Hörreise" hatte zusammen mit dem Medienpädagogen Erich Benesch eine Radiosendung erstellt, die auszugsweise zu hören war. "Foto und Film" präsentierte stolz die wirklich schönen Ergebnisse auf zwei Laptops. Dazu afrikanische und asiatische Klänge aus der Musikbox.

Alles in allem, ein wirklich gelungenes Fest.

An dieser Stelle danken wir allen Beteiligten, die uns bei den Workshops und bei der Organisation des Projektes geholfen haben.

And

¡Buenos días Barcelona!

11.07. - 15.07.2016

In dieser Woche waren auch die Spanischkurse des 9. Jahrgangs unterwegs und machten eine Reise nach Barcelona. Der Start des Flugzeugs zog sich etwas hin, da uns ein Vogel in die Quere kam. In Barcelona und somit in unserem Urbany Hostel angekommen, bekamen wir zunächst die Karten für unsere Zimmer und danach etwas zu essen. In den fünf Tagen haben wir viele Sehenswürdigkeiten von Barcelona gesehen. Die erste entdeckten wir gleich am Montag, vor unserem Hostal stand der Torre Agbar. Jedoch erinnerte uns dieser erstmal an etwas anderes. Am Dienstag haben wir in Gruppen eine Stadtralley gemacht. Auf unserem Weg sind wir der Sagrada Familia, dem Mirador de Colón, dem Arc de Triumpf und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten begegnet. Am Nachmittag besuchten wir den Strand. Am nächsten Tag sind wir zum Plaza de Catalunya gefahren. In kleinen Gruppen sind wir der Straße „La Rambla“ gefolgt und haben verschiedene Aufgaben gelöst. Nach unserem Treffpunkt um 13.00 Uhr hatten wir Freizeit. In dieser Zeit fuhren einige erneut zum Strand, andere gingen shoppen oder machten das, worauf sie gerade Lust hatten.

Den Park Güell besuchten wir am Donnerstag. Dort hatten wir einen tollen Ausblick auf Barcelona. Nach unserem Spaziergang durch den Park hatten wir wieder Freizeit. Am letzten Tag unserer Reise durften wir uns entscheiden, ob wir ins Fußballstadion „Camp Nou“ oder in die Sagrada Familia wollen. Wer jedoch beides nicht machen wollte, durfte in dieser Zeit die Stadt in Gruppen erkunden. Abends ging es dann mit etwas Verspätung des Fluges wieder zurück nach Potsdam.

Die Reise war sehr schön und wir haben in dieser Zeit viele verschiedene Sachen in Barcelona gesehen.

 

Klasssenstufe 9

Lesung mit Daniel Höra

05.07.2016

Der Schriftsteller Daniel Höra kam heute in unsere Schule und hielt eine Lesung aus den Romanen, die er geschrieben hat. Er las uns (den Schülern aus der 9a und der 9b) aus den Büchern „Gedisst“ und „Das Schicksal der Sterne“ einige Stellen vor. In dem ersten Buch geht es um Jugendliche, die in einer Plattenbausiedlung leben und der zweite Roman handelt von der Flüchtlingsproblematik zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges und heute. Die Lesung hat uns allen sehr gefallen. Außerdem hat er alle Fragen von uns, den Schülern und Lehrern, beantwortet. So berichtete er darüber, wie er selbst zum Schriftsteller wurde, nachdem er sich zunächst ohne Schulabschluss als Taxifahrer und Altenpfleger durchgeschlagen hatte. Nun soll einer seiner Romane sogar verfilmt werden. Zum Schluss hat er die Lesung mit seinem Lieblingswitz beendet.

Gina und Nele 9a

And the Oscar goes to ...

05.07.2016

Im Englischunterricht der 8b und 8d liefen die Kameras heiß: 4 Wochen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler intensiv am Projekt "Movies in a Nutshell". Das Thema für die letzten Wochen in diesem Schuljahr im Englischunterricht lautet "California & Hollywood". Was bietet sich hier besser an, als direkt in die Welt der Stars einzutauchen und selbst Erfahrungen als Schauspieler und Regisseur zu sammeln?

Take 1: Die Schülerinnen und Schüler lernten, welche Arbeitsschritte nötig sind, um einen Film zu drehen und wählten dann einen Film bzw. eine TV-Serie aus, aus welcher sie eine Szene nachstellen wollten.

Take 2: In Kleingruppen erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler die Struktur und den Aufbau eines Filmskripts und schrieben im Anschluss ein englisches Skript.

Take 3: Die Gruppen drehten ihre Filmszenen und überarbeiteten diese dann mit den Schüler-PCs.

Take 4: Die Filme wurden zwischen den Klassen ausgetauscht und während die einen als Jury agierten und die Filme der Parallelklasse begutachteten, feilten die anderen an ihren Dankesreden für die bevorstehende Preisverleihung.

Take 5: Am Dienstag war es dann so weit: Man spürte einen Hauch von Hollywood, denn es fand die erste "Movies in a Nutshell"-Preisverleihung an der DAVINCI-Gesamtschule statt. Hier wurden die Filme gesehen, es gab musikalische Einschübe und am Ende natürlich die Preisverleihung für die Schülerinnen und Schüler. Alles in allem ein filmreifer Abschluss für ein spannendes und arbeitsintensives Projekt. Wir freuen uns auf das kommende Jahr wenn es wieder heißt: "Roll camera and... action"!

Kra/Nie

Geschichtstag mit Leon Schwarzbaum

28.06.2016

In den vergangenen Wochen haben wir Schüler der 10. Klassen uns mit dem Nationalsozialismus beschäftigt. Es ist ein sehr spannendes und emotionales Thema. Wir Schüler finden es sehr wichtig, dass dieses Thema in allen Generationen erhalten bleibt, weil es ein bedeutender Teil der heutigen Geschichte ist. Deshalb haben wir uns umso mehr gefreut, als unsere Schule ein Treffen mit Leon Schwarzbaum arrangiert hat. So konnten wir erst richtig in die Geschichte blicken und das war sehr ergreifend. Herr Schwarzbaum ist einer der letzten Überlebenden des Holocaust. Leon Schwarzbaum hat uns ermöglicht einen Teil seines Lebens zu sehen und die ganze Geschichte der judenfeindlichen Ideologie des Nationalsozialismus aus den Augen eines Zeitzeugen wahrzunehmen. Er wurde als Jugendlicher von seinen Eltern getrennt und in das Konzentrationslager Auschwitz gebracht, nur weil er Jude ist. Insgesamt 35 seiner Angehörigen sind dort ermordet worden. Im KZ wurde ihm geraten sich einen Tätigkeit zu suchen, um eine Bedeutung zu haben. So hätte er bessere Überlebenschancen. Also wurde Herr Schwarzbaum Laufbursche für die Wachmänner der SS. Er überwachte aus Todesangst alles im Lager und hat so überlebt. Mit dem Heranrücken der Roten Armee hat der Todesmarsch begonnen. Die Menschen aus dem KZ mussten über Wochen hinweg jeden Tag laufen - ohne Versorgung oder warme Kleidung. Sie haben sich von Brennnesseln ernährt. Viele sind gestorben oder wurden umgebracht, aber Herr Schwarzbaum war ein starker und sportlicher Mann. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam der Tag der Befreiung. Leon Schwarzbaum heiratete und hat mit seiner Frau ein Antiquitätengeschäft in Berlin eröffnet. Heute ist er 95 Jahre alt und erzählt vor allem Schülern seine Geschichte, welche demnächst auch in die Kinos kommen soll. Der 10. und 11. Jahrgang ist sehr stolz darauf Leon Schwarzbaum kennengelernt zu haben. Wahrscheinlich sind wir die letzte Generation, die diese Chance ergreifen konnte. Sein Wunsch war es unseren Mitmenschen seine Geschichte zu erzählen. Jeder soll die Wahrheit über die Verbrechen des Nationalsozialismus kennen.

Mein Name ist Anna und ich bin eine Schülerin der Leonardo da Vinci Gesamtschule und ich fand es großartig Herrn Schwarzbaum kennengelernt zu haben, denn er hat viel in seinem Leben durchgemacht. Er hat unsere Fragen ausführlich beantwortet, was ich sehr schätze. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass es ihm weiterhin noch gut gehen wird.

Anna

Teamtag beim Rugby

27.06.2016

Heute trafen wir uns um 8.45 Uhr am Rugbyplatz gegenüber des neuen Palais. Die Sonne schien wunderbar. Wir hielten ein gemeinsames Picknick, bei dem jeder Schüler etwas mitgebracht hatte, ab. Da unser Rugbylehrer noch nicht da war, amüsierten wir uns 45 Minuten lang auf dem Spielplatz neben dem Rugbyplatz. Als Herr Lehmann kam und das Spielfeld vorbereitet hatte, gab er uns zunächst eine Einführung zur Sportart. Daraufhin folgten Partner- und Teamübungen, die uns aufwärmen sollten. Das war gar nicht so einfach, wie es sich anhörte. Nach einer 10 minütigen Pause, in der wir was essen und trinken konnten, wurden wir in 6er Teams eingeteilt. Wir schauten uns auch mehrere Clips über den Rugbysport an. Danach begannen wir zu spielen. Als erstes spielte Team Gelb gegen Team Blau. In der Zwischenzeit konnten sich die anderen Teams etwas ausruhen. Jedes Spiel ging 6 Minuten. Wir spielten es nach eigenen Regeln, bei denen nicht getakelt wurde. Nach den zwei Spielen durften wir uns dann, in unseren Gruppen, an den dafür vorhandenen Säcken austoben. Auf dieses Spiel folgte ein weiteres, in dem die Grüppchen mit dem Rugbyball Ziele treffen sollten. Dieses Spiel wurde aber, da es zu einem Streit zwischen zwei unserer Klassenkameraden gekommen war, unterbrochen. Nach dem Schlusswort von Herr Lehmann wurden wir verabschiedet und räumten auf dem Sportplatz das Essen und unseren Müll weg. Es war ein sehr schönes Erlebnis, bei dem alle ihren Spaß hatten. Am nächsten Tag wachten jedoch die meisten von uns mit einem Muskelkater auf. Trotzdem würden wir den Tag sehr gern wiederholen.

Klasse 7b

Alles nur Kulisse?

20.06. - 24.06.16

Anlässlich der Ausstellung im Filmmuseum: „Alles nur Kulisse?“, kam vor einigen Wochen Frau Rievers zu uns und fragte uns, ob wir und ein paar andere 10.Klässler nicht Lust hätten, an einem Kunstprojekt teilzunehmen, bei dem wir ein wenig mehr über Kulissenbau erfahren würden. Am Montag ging es los. Uns wurde die Künstlerin Frau Hajek vorgestellt, die uns erst einmal das ganze Projekt erklärte. Wir hatten nur wenige Dinge zur Verfügung: Pappe, Papier und Folie. Daraus sollten wir eine Kulisse in Miniaturform gestalten. Und tatsächlich entstanden auch die ein oder anderen interessanten Sachen, wie z.B. Landschaften und geheimnisvolle Gebäude. Außerdem lernten wir am selben Tag noch den Umgang mit Kohle auf Papier, wobei auch einige Kunstwerke entstanden.

Am zweiten Tag ging dann die Gruppenarbeit los, die sich auch über den Rest der Woche erstreckte. Aus Papier, Pappe, Folie, Kohle und Kleber kreierten wir zu verschiedenen Themen wieder Kulissen, ebenfalls in Miniatur. Am Ende der Woche hatten wir dann unsere fertigen Ergebnisse: dunkle Häuser in dunklen Städten, ein geheimnisvoller Planet mit UFO, eine Talstadt nur aus Pappe und noch vieles mehr. Zum Schluss probierten wir mit Licht noch aus, die Kulissen in verschiedene Stimmungen zu versetzen. Außerdem besuchten wir auch noch die Ausstellung im Filmmuseum, in der auch unsere fertigen Ergebnisse im November 2016 ausgestellt werden sollen. Es war ein interessantes Projekt mit neuen Eindrücken und tollen Ergebnissen.

Lena Lemphul

Und abends in die Oper

16.06.2016

Heute war ein ganz besonderer Tag: Wir gehen in die Oper!! Genauer gesagt, in die Komische Oper Berlin. Auf dem Plan stand die französische Version von Aschenputtel, die Aufführung der Oper "Cendrillion" von Jules Massenet. Zur Vorbereitung auf dieses musikalische Ereignis, nahmen wir, eine Gruppe interessierter Schüler der Klassenstufe 10, zuerst an einem Theaterworkshop teil. Hier lernten wir viel Neues und konnten uns auch selbst ausprobieren. Eine wirklich gute Erfahrung, die mit viel Spaß verbunden war. Danach durchstöberten wir, im Rahmen einer Führung, das vielbekannte Opernhaus. Der Blick hinter die Kulissen war sehr interessant und für manchen totales Neuland. Was es da alles so zu entdecken gibt! Solch ein Theaterworkshop ist absolut empfehlenswert.

Auch die Oper war eine ganz besondere Erfahrung für uns, da unser Musikgeschmack doch eher in andere Richtungen geht. Und damit ging ein sehr ereignisreicher Tag mit vielen Eindrücken für uns zu Ende.

DAVINCI-Sporttag im Volkspark

10.06.2016

Am 10.06.2016 fand der zweite Leonardo-Da-Vinci Sporttag bei strahlendem Sonnenschein statt. Wie auch im Vorjahr diente hier der Volkspark als Lernort und Kulisse. Unsere SchülerInnen hatten die Möglichkeit verschiedenste Sportarten auszuprobieren, u.a. Slackline, Klettern, DiscGolf, Beach-Rugby und Skike, sowie an Turnieren im Fußball und Beach-Volleyball teilzunehmen. Die Gewinner der Turniere konnten sich über kleine Präsente freuen. Ein gemeinsames Picknick in den Klassen sowie das abschließende Volleyball-Match (auch mit Teams aus dem Lehrerkollegium) rundete diesen Tag erfolgreich ab. Die Begeisterung an der Bewegung und die Freude an der gemeinsam verbrachten Zeit waren bei den motivierten SchülerInnen nicht zu übersehen. Vielen Dank an die Firma Vosswinkel für die Zusammenarbeit und ein großes Dankeschön an die Organisatoren des Tages und die betreuenden Lehrkräfte an den Stationen.

Netzkompetenz

30.05.2016

Am Montag, den 30.5.2016 und am Dienstag, den 31.5.2016, hatte die Klasse 7a einen Netzkompetenz Workshop. Dazu kamen Daniel und Franzi von der Agentur BÜRO BLAU extra aus Berlin an unsere Schule. Ihr Ziel ist die Aufklärung der Schüler zum Umgang mit Social Media.

Am 1.Tag des Workshops sollten wir in der Willkommensrunde grundlegende Fragen zum Thema beantworten. Anschließend ging es darum, wie man mit dem Tablet, Handy und anderen technischen Geräten bestimmte Sicherheitseinstellungen zum Beispiel bei Whatsapp richtig vornimmt. Außerdem hielten wir das theoretische Basiswissen zum Thema „Internet und Social Media“ in einer Mindmap fest.

Am darauffolgenden Tag war das große Thema dann „Cybermobbing“ Wir erhielten wichtige Informationen und es wurde viel erzählt und diskutiert. Der große Höhepunkt war schließlich, dass wir mithilfe der zur Verfügung gestellten Ipads in kleinen Gruppen Comics zum Thema gestalten durften.

Das hat allen großen Spaß bereitet und es sind tolle Ergebnisse entstanden. Wir haben gelernt, wie man sich im Internet richtig verhält, welche Gefahren sich dahinter verbergen und was verboten oder auch erlaubt ist. Am Besten hat uns die Gestaltung der Comics gefallen!

Vielen Dank an Franzi und Daniel!

Milena, Antonia, Anna (7a)

Surflager 2016

29.05. - 03.06.16

Auch in diesem Jahr konnte unsere Schule im Zuge der Umsetzung des alternativen Sportkonzeptes ein Surflager durchführen.

Die Anreise erfolgte Sonntag, den 29. Mai, am späten Nachmittag. Gleich nachdem wir unsere Bungalows zugeteilt bekommen hatten, stand auch schon die erste Surfstunde an, allerdings haben wir erstmal zu zweit ohne Segel ausprobiert, wie man am besten auf dem Brett steht. Das sollte unseren Gleichgewichtssinn auf die Probe stellen. Natürlich gab es dabei auch den ersten Wasserkontakt. Ohne Neoprenanzug durften wir aber nicht surfen, weil das zu sehr schweren Erkältungen oder Nierenschmerzen führen konnte.

Am nächsten Tag gab es die erste richtige Surfstunde, wo wir zum ersten Mal mit Segel surften. Wir haben erklärt bekommen, wie man die Bewegungsabläufe beim Aufsteigen auf das Board einhält und wie man anfahren kann. Am Nachmittag waren wir dann mit dem Fahrrad unterwegs nach Rerik, ein Ort in der Nähe von Pepelow. Dort haben wir den Ort erkundet und den Strand mit der Brücke besichtigt, die ein Stück über der Ostsee vom Strand aus entlangführte.  

Am Dienstagvormittag lernten wir wie man das Brett richtig lenkt und steuert. Dazu gibt es verschiedene Techniken. Wie jeden Tag, konnten wir, unter Anleitung unserer Lehrer Herr Stamm und Herr Moritz, ab 16 Uhr frei Surfen gehen, wenn man das Gelernte noch einmal wiederholen oder einfach nur ein paar Runden drehen wollte. Wer mochte, konnte auch den VDWS Grundschein erwerben, der einen dazu berechtigt, sich an jeder beliebigen Surfstation deutschland- und weltweit jederzeit ein Brett und ein Segel auszuleihen und an diesem Ort surfen zu gehen. Dazu gab es am Dienstag den nötigen Theorieunterricht, in dem man lernte, was die ganzen Fachbegriffe beim Surfen bedeuteten, was wichtig ist beim Kauf eines eigenen Brettes oder wie man das Rigg (Segel) richtig auf- und wieder abbaut.

Am Mittwoch haben wir den Ausflug nach Wismar gemacht. Dort konnten wir die Hansestadt mit ihrem Hafen und Marktplatz erkunden und Shoppen, Fischbrötchen essen oder einfach nur bummeln. Ab 14.30 Uhr standen wir dann wieder auf den Brettern und schrieben anschließend ab 17.00 Uhr die Theorieprüfung für den VDWS Grundschein.

Am Donnerstag gab es dann die benotete Praxisprüfung für alle. Leider gab es nicht so guten Wind wie am Vortag, deswegen sind manche ein wenig verzweifelt, weil es ja doch irgendwie bequemer ist, bei mehr Wind die Kurven zu fahren. Letztendlich haben es dann doch fast alle geschafft, ohne größere Fehler ins Ziel zu kommen. Insgesamt sind wir sehr froh, diese Erfahrung gemacht zu haben.  

Flora Boehlke

Zu gut für die Tonne

27.05.2016

Moderiert von den TeamerInnen Sandra und Mario des Potsdamer NAJU (Jugendorganisation des Naturschutzbundes NABU) fand am Abend des 27.5. eine gemeinsame Kochaktion der Werkstätten "Klimareporter", "Kochen ohne Knochen" und Freiwilligen aus der Willkommensklasse statt. In der Küche des ehrenamtlich betriebenen Cafe Madia wurden biovegane Rezepte gemeinsam zubereitet und gegessen: es gab arabische Tabule und saisonale Spargel-Suppe aus der Region. Alle Lebensmittel waren zuvor von der Potsdamer Gruppe "Lebensmittel-Retter" vor dem unnötigen Wegwerfen bewahrt worden. Außerdem wurde mit Materialien des NAJU ein "Kubikmeter-Würfel" im 1:1 Maßstab gebastelt, dessen leerer Raum mit Zutaten für je einen Rindfleisch- und einen Veggie-Burger befüllt wurde. (Im Ergebnis konnte mit dem einen Kubikmeter-Wasser folgende Mengen an Burgern produziert werden: entweder nur ein Drittel Burger mit Rindfleisch oder vier komplette Veggie-Burger.) Danke an das Madia-Team, dass wir die Räumlichkeiten und die Küche nutzen durften!

Nächsten Freitag sind wir in derselben Zusammensetzung zu Gast im Grünen Klassenzimmer der Ökolaube am Schlaatz, wo dieses Mal das gemeinsame Grillen "ohne Knochen" im Mittelpunkt stehen wird.

Kir/Val

"Was denkst du, wenn du an Afrika denkst?"

26.05. - 29.05.2016

Mehr als 60 SchülerInnen aus ganz Deutschland - darunter sieben Schülerinnen des 7. Jahrgangs unserer Schule -  beschäftigten sich vom 26.-29.5. in Frankfurt am Main mit den Themen Rassismus und Gerechtigkeit. „Was denkst du, wenn du an Afrika denkst?“, lautete diesmal das Motto des Kindergipfels, der zu seinem 25-jährigen Bestehen an seinen Ursprungsort zurückgekehrt ist. „Wir wollen alle eine friedliche Welt und eine respektvolle Gesellschaft“, sagte der Vizepräsident der Naturfreunde Internationale, Mamadou Mbodji, der eigens aus dem Senegal angereist war. Er sei sicher, dass der Gipfel alle Teilnehmer bereichern werde. Organisator des Kindergipfels, der seit dem Jahr 1991 alle zwei Jahre an wechselnden Standorten im Bundesgebiet ausgerichtet wird, ist die Naturfreundejugend Deutschland. In neun Workshops haben die SchülerInnen sich ein eigenes Bild von den Entwicklungen in Afrika gemacht. Gemeinsam haben sie eine gerechtere Welt geplant und überlegt, welche Entscheidungen dafür getroffen werden müssten. Ergebnis ist der "Zukunftsvertrag", der aus Forderungen (an die Politik) und Selbstverpflichtungen (der Kinder) besteht und am letzten Tag des Kindergipfels Bundestagsabgeordneten vorgestellt wurde. Zentrale Forderung darin: Deutschland möge sich bei seinen ehemaligen Kolonien entschuldigen.

Kir

"Ciao, Italia! Let's talk about us!" - Unsere Brief-Partnerschaft mit Italien

Die ersten Postkarten

27.05.2016

Englisch und Italien, wie passt das denn zusammen? Na ganz einfach: Man nehme Schüler unseres 7. und 8. Jahrgangs, gibt großzügig Schüler einer weiterführenden Schule aus Italien hinzu (aus Chiarano, knapp 60km von Venedig entfernt), streue eine Prise Englisch darauf und schon entsteht eine Briefpartnerschaft! Im März 2016 haben wir namlich mit der "Scuola Media S. Battistioli" genau das getan. Es begann alles mit kleinen Postkarten, auf denen sich unsere Schüler selbst vorstellten (ihre Hobbies, Freunde, Familie, Haustiere, ...) - und das natürlich alles auf Englisch! Die Karten wurden fächerübergreifend im Kunst- und Englischunterricht erstellt und dann auf die Reise nach Italien geschickt. Etwa drei Wochen später kamen die (englischen!) Antworten zurück und unsere Schüler haben sich alle sehr gefreut. Seitdem wurden bereits die nächsten Briefe verschickt und die Spannung auf Seiten der Davinci-Schüler steigt. Unsere 7. und 8. Klässler sind sich einig: Es sollen noch lange Zeit Briefe geschrieben werden.

Pia/Nie

Fußballturnier im Lustgarten

20.05.2016

Unsere Schule beteiligte sich mit mehreren Mannschaften an der Strassenfußball-Meisterschaft 2016. Heute fand die Vorrunde in Potsdam statt. Auf vier Courts standen sich je zwei Mannschaften gegenüber. Jede Mannschaft musste aus Mädchen und Jungen bestehen. Mädchentore wurden doppelt gezählt. Gespielt wurde jeweils 5 Minuten. Auch wenn das auf den ersten Blick zeitmäßig als zu kurz erscheint, auf diesem kleinen Platz kam man trotzdem ganz schön außer Atem. Große Pausen gab es nicht, so dass nicht nur das sonnige Wetter für Schweißausbrüche sorgte.

Die Sieger des Turnieres der Klassenstufe 7 / 8 sind zwei Mannschaften aus der Klasse 7a und der 8b aus unserer Schule. Sie dürfen an der nächsten Runde im Tropical Island teilnehmen. In dieser Altersgruppe wurden weiterhin drei Mannschaften für ihr faires Spiel und Verhalten ausgezeichnet. Sie erhielten eine Wildcard für das Turnier am 2. Juli.

And

Deutsch-Polnischer Tag

19.05.2016

Heute fand an unserer Schule der Deutsch-Polnischer Tag statt. Ein Tag, an dem sich Schulen beider Länder mit Aktivitäten, die die Nachbarschaft fördern und unterstützen, beteiligen. Zudem hat in diesem Jahr der Deutsch-Polnische Tag eine besondere Bedeutung, da vor genau 25 Jahren der Nachbarschaftsvertrag zwischen beiden Ländern unterzeichnet wurde.

An dem dazu in unserer Schule stattfindenden Filmworkshop, der von der Polnischen Botschaft organisiert und durch Michalina Mrozek durchgeführt wurde, nahmen mehrere Schüler der Klassenstufe 7 statt. Sie erhielten dabei erste Einblicke, wie ein Film gedreht wird, welche Aufgaben zum Beispiel die Tonleitung, der Kameraassistent, die Aufnahmeleitung usw. haben. Dabei entstand auch ein kleiner Film, in dem die Jugendlichen die Polin Justyna Hryniewicz interviewten. Natürlich mussten sie selber die Rollen des Journalisten, des Regisseurs, des Kameramanns, des Toningenieurs, des Verantwortlichen für Licht und der Aufnahmeleitung übernehmen. Durch die professionelle Anleitung durch Michalina Mrozek gelang ihnen das schon sehr gut. Der kleine Film, der noch weiter von Frau Mrozek bearbeitet wird wird dann später auch auf unserer Homepage zu sehen sein.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für diesen wirklich sehr schönen und kreativen Workshop bei Michalina Mrozek und ihrem Team.

And

Projektauftakt "Fremde Kulturen"

18.05.2016

Das zweite fächerübergreifende Projekt der Klassenstufe 7 hatte heute seinen Projektauftakt. Unterstützt wurde dieser von Erich Benesch vom Freien Radio Potsdam und der interkulturellen Medienwerkstatt mobil-klick. Gezeigt wurde unter Anwesenheit der Berliner Filmemacherin und Kamerafrau Viviana Uriona, die Dokumentation "Sachamanta", die Indios in Nord-Argentinien zeigt, die tagtäglich um ihr Land kämpfen müssen. Die Schüler erhielten auf diese Weise einen Einblick in eine hierzulande fast unbekannte Region der Welt und in die Mut machende Bewegung der Indios zu einem selbstbestimmten Bildungsaufbruch in die Zukunft.

Im anschließenden Gespräch erfuhren sie auch, dass es nicht überall selbstverständlich ist ein Handy zu besitzen, dass hier eine ganze Region auf Nachrichten von einer selbstgebauten Radiostation angewiesen ist, dass der Bus nur einmal am Tag fährt und vieles mehr. Dinge, die sich hier kaum einer vorstellen kann.

An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei Erich Benesch und Viviana Uriona für diesen sehr aufschlussreichen Blick in die Ferne, hin zu den fremden Kulturen der argentinischen Indios.

And

Die Wolke - ein Projekt

„Jetzt werden wir nicht mehr sagen können, wir hätten von nichts gewusst.“     

Gudrun Pausewang

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 9 haben sich im Deutschunterricht intensiv mit dem Roman „Die Wolke“ von Gudrun Pausewang auseinandergesetzt und so - ergänzt durch Informationen aus den Naturwissenschaften - viel über die Folgen von Atomunfällen erfahren.

In Projektgruppen arbeiteten sie zu unterschiedlichen Fragestellungen:

  • Wie könnte der Roman „Die Wolke“ weitergehen?
  • Wie würden die Romanfiguren sich in unserer Zeit mit Hilfe sozialer Netzwerke präsentieren?
  • Welche Vor- und Nachteile haben Atomenergie bzw. regenerative Energieformen?
  • Was würde in Potsdam passieren, wenn es in Deutschland zu einer Nuklearkatastrophe kommen würde?
  • Wie unterscheiden sich der Roman und dessen Verfilmung?
  • Was ist in Tschernobyl und Fukushima passiert?

Die Präsentationen der Gruppenarbeit war eine sehr informative und kreative Mischung aus z.B. Diskussionsrunden, Sondersendungen, Interviews, Rollenspielen und Filmen. Eine tolle Leistung!

Eine wertvolle Ergänzung war die Ausstellung „Hörbilder“ der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein, die eine Woche lang in unserer Schule zu sehen war. Die „Hörbilder“ in Form von Bildern, Texten und Tonaufnahmen gaben Einblick in das Leben von Menschen aus der Ukraine, Weißrussland und Japan, die von den Atomkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima betroffen sind. Herr Kastranek berichtetete den Schülern von seinen Reisen in die betroffenen Gebiete und der Begegnung mit den Menschen dort. Seine Erzählungen und die aus seinen Reisen entstandenen „Hörbilder“ gaben den Schüler einen authentischen Einblick in die realen Konsequenzen eines Super-GAUs.

Herzlichen Dank an Herrn Kastranek und Frau Schultze von der Heinrich-Böll-Stiftung und natürlich an den Förderverein für die Unterstützung des Projekts!

Ort

Sportunterricht einmal anders ....

Am 03.05. fand der Sportunterricht der Willkommensklasse nicht wie gewohnt in der Turnhalle oder auf dem schuleigenen Sportplatz statt, sondern auf dem Sportgelände der Universität Potsdam am Neuen Palais. Hier erwartete die Schülerinnen und Schüler die bisher unbekannte Mannschaftssportart Rugby. Herr Lehmann, Trainer beim USV Potsdam/Rugby Potsdam, stimmte die Willkommensklasse zunächst mittels verschiedener, u. a. über die Historie handelnden, Filme auf die aus England stammende Körperkontakt-Sportart ein. Kurze Zeit später standen die Schülerinnen und Schüler bereits selbst auf dem Platz, übten spielerisch das Passen und Fangen des eiförmigen Balles und lernten grundlegende Regeln kennen. Am Ende der Einheit wurde die kontaktlose Variante Tag Rugby, die vorrangig im Jugend- und Breitensport Einsatz findet, gespielt. Hierfür wurden die Mädels und Jungs in vier Mannschaften eingeteilt und bestritten ein internes Turnier. Je zwei Mannschaften traten gegeneinander an. Jeder Spieler erhielt einen Gürtel mit zwei Klettbändern, welche von der verteidigenden Mannschaft abgezogen werden mussten, um den Ballträger zu einem Pass zu zwingen („Tag“). Ein rugbytypischer Versuch (Punkt) konnte erzielt werden, indem eine Mannschaft den Ball kontrolliert in das gegnerische Malfeld ablegte. Die anfängliche Skepsis wurde während des Spiels schnell abgelegt und so hatten alle Schüler und Schülerinnen sichtlich Freude am schweißtreibenden Rugby-Sport.

An dieser Stelle möchte sich die Willkommensklasse und die verantwortlichen Sportlehrer Breuer und Mietzsch noch einmal herzlich bei Robby Lehmann für diesen gelungenen Tag bedanken.

Bre/ Mie